Förderung der beruflichen Weiterbildung

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist als Träger der aktiven Arbeitsmarktpolitik für die Förderung der beruflichen Weiterbildung zuständig.

Die Hartz-Gesetze haben zu einer deutlichen Verringerung der öffentlich geförderten beruflichen Weiterbildung geführt. Gesetzlich verankert ist die aktive Arbeitsmarktpolitik im SGB III und II.

Wir beobachten, berichten und kommentieren die Entwicklung der Förderung der beruflichen Weiterbildung aus Sicht der von arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen Betroffenen und der Interessen der in den Trägern Beschäftigten.



Trotz verstärkter Förderung noch weiteres Potenzial für die Weiterbildung von Beschäftigten

(15.12.2020) Durch das Qualifizierungschancengesetz sind die Fördermöglichkeiten von Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte deutlich erweitert worden. Im Prinzip können jetzt unabhängig von der Qualifikation, dem Lebensalter oder der Betriebsgröße Weiterbildungsmaßnahmen gefördert werden. Ein neuer IAB-Kurzbericht zeigt auf, welche Auswirkung der verbesserten Fördermöglichkeiten auf die Zahl der Teilnehmenden und deren Zusammensetzung gehabt hat.

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Jobcenter fördern Arbeitslose mit gesundheitlichen Problemen nicht ausreichend

(19.10.2020) Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen haben bessere Chancen auf eine berufliche Reha-Maßnahme, wenn sie durch die Agenturen für Arbeit betreut werden. Werden sie durch ein Jobcenter betreut, ist die Chance deutlich geringer. Bei den kommunalen Jobcentern sind die Chancen nochmal deutlich schlechter, als bei den gemeinsamen Jobcentern von Kommunen und Agenturen für Arbeit.

Hier entscheidet demnach der Wohnort, ob man eine Förderung erhält. Der DGB fordert deshalb eine gesetzliche Regelung, die den Jobcentern - ähnlich den Agenturen für Arbeit - spezielle Reha-Vermittler*innen vorschreibt. Weiterhin fordert der DGB eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung der Jobcenter, damit sie die Zielgruppe Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen angemessen betreuen können.

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Deutsche Panelstudie TAEPS möchte Professionalisierung der EB fördern

(15.10.2020) Die Panelstudie "Teachers in Adult Education – A Panel Study (TAEPS)" des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) und des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) widmet sich der Erfassung, Förderung und Anerkennung professioneller Kompetenzen von Lehrenden im Bereich der Erwachsenen- und Weiterbildung. Mit ersten Ergebnissen ist 2023 zu rechnen. Im Interview erläutert das Projektteam, bestehend aus Josef Schrader, Dörthe Herbrechter und Andreas Martin, wie das Vorgehen im Rahmen der Panelstudie erfolgt.

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Behindertenbeauftragte widerspricht Vorstandsvorsitzendem der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise

(22.08.2006) In einem Welt-Artikel vom 6. August 2006 sprach sich BA-Chef Weise für eine Kürzung der Ausgaben für behinderte Jugendliche aus. Weise: "Wir geben sehr viel Geld für Jugendliche aus, um den Schritt von der Schule ins Berufsleben zu fördern. Das sind jedes Jahr rund sechs Milliarden Euro. Aber nur jeder Fünfte der geförderten Jugendlichen findet nach all diesen Maßnahmen einen Arbeitsplatz." Dieser Auffassung widerspricht die Bundesauftragte Evers-Meyer.

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