Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Weiterbildung für (fast) alle – Gesetz will neue Perspektiven bieten

(19.10.2018) Weiterbildung für Alle ist nicht nur zu einer entscheidenden Frage der Innovationsfähigkeit des Landes, sondern immer mehr auch zu einer Frage von sozialer Gerechtigkeit geworden. In diesem Zusammenhang reicht das geplante Qualifizierungschancengesetz „letztendlich nicht aus, um die Veränderungen in der Arbeitswelt für die Beschäftigten positiv zu begleiten.“ Zu dieser Einschätzung gelangt das Ressort „Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik“ von ver.di in der sopoaktuell 276.

Wir brauchen einen Rechtsanspruch auf Weiterbildung und Förderung. Weiterbildung ist nach wie vor selektiv und verstärkt die soziale Ungleichheit. Der geplante Rechtsanspruch auf Weiterbildungsberatung ist ein Schritt in die richtige Richtung, reicht aber bei weitem nicht aus, um „in Deutschland eine verbesserte Weiterbildungskultur zu etablieren“.
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Deutscher Volkshochschul-Verband fordert Ausbau der Arbeitsförderung

(18.10.2018) Bundesweit können mehr als 7,5 Millionen Erwachsene nicht ausreichend lesen und schreiben. Unter ALG-Beziehern beträgt die Quote sogar knapp 36 Prozent. Sofern Betroffene im Erwerbsleben stehen, gehen sie meist einfachen Tätigkeiten nach. Ihr Einkommen reicht oft nicht zum Leben, berufliche Aufstiegschancen sind gering.

Der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) fordert daher, die Grundbildung mit in die Leistungen der Arbeitsförderung aufzunehmen. „Grundbildung kann maßgeblich dazu beitragen, die Sockelarbeitslosigkeit zu verringern und mehr Menschen in existenzsichernde Arbeit zu bringen. Dies würde die Arbeitslosenversicherung entlasten und die sozialen Transferkosten von Bund und Kommunen senken“, verdeutlicht Gundula Frieling, stellvertretende Direktorin des DVV.
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Neuausrichtung der beruflichen Weiterbildung erforderlich

(16.10.2018) Auf der Abschlussveranstaltung des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „Innovative Ansätze einer zukunftsfähigen beruflichen Weiterbildung (InnovatWB)“ waren sich die anwesenden Bildungsexpert*innen einig: Sie meinten, die berufliche Weiterbildung müsse neu ausgerichtet werden, „um den technologischen und gesellschaftlichen Wandel bewältigen und gestalten zu können.“

Bei InnovatWB haben beteiligte Wissenschaftler*innen und Weiterbildner gemeinsam „drei Jahre lang in 34 Projekten Grundlagen und Konzepte für eine zukunftsfähige berufliche Weiterbildung erforscht, entwickelt und erprobt. Die Projekte haben innovative Konzepte umgesetzt, mit denen lebensbegleitendes Lernen als selbstverständlicher Teil in Bildung- und Erwerbsbiografien integriert werden kann.“
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Die BAGFW fordert einen Entwicklungsschub in der aktiven Arbeitsmarktpolitik

(01.10.2018) In ihrer Stellungnahme zum Qualifizierungschancengesetz begrüßt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) die Absicht des Gesetzes; die Fort- und Weiterbildung von zu erleichtern. Vor dem Hintergrund „des digitalen Wandels der Arbeitswelt“ müssten Weiterbildungsangebote die „Anpassung der Qualifikationen an die Kompetenzprofile der Arbeitswelt 4.0“ unterstützen. Bildungsmaßnahmen im Bereich der sozialen Dienstleistungsberufe müssten „ebenso praxisgerecht ausgestaltet werden wie für die produzierende Wirtschaft.“

„Gleichzeitig sollten auch Maßnahmen getroffen werden, um die abschlussbezogene Weiterbildung zu stärken. Die BAGFW kritisiert, dass notwendige Ansatzpunkte zur Erleichterung der Fort- und Weiterbildung für Arbeitslose fehlen, die heute nur sehr wenig an Fort- und Weiterbildungen partizipieren und zugleich durch ihre Distanz zur betrieblichen Veränderungsprozessen in besonderer Weise darauf angewiesen sind, Zugänge zu attraktiven passgenauen Weiterbildungsmöglichkeiten zu finden.“
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Große regionale Unterschiede bei der Weiterbildungsbeteiligung

(01.10.2018) Der Deutsche Weiterbildungsatlas widmet sich in der dritten Ausgabe der Frage, wie Weiterbildungsangebote und Weiterbildungsteilnahme in Deutschland regional verteilt sind. Der Atlas enthält aufgearbeitete Daten über die Bundesländer und 401 kreisfreien Städten und Landkreisen. Dargestellt werden die deutlich unterschiedlichen Werte in der Weiterbildungsteilnahme und dem Weiterbildungsangebot in den Regionen. Dabei wurden „erhebliche regionale Unterschiede bei den Teilnahmequoten und der Verteilung von Weiterbildungsangeboten“ festgestellt.

Außerdem wurde eine „Potentialanalyse“ durchgeführt. Dabei ging es um Frage, „wie gut Länder und Kommunen ihre Voraussetzungen nutzen. Gelingt es ihnen also, auch bei ungünstigen Bedingungen viele Menschen für Weiterbildung zu aktivieren?“ Nach Ansicht der Autor*innen bietet die Potentialanalyse ein „geeignetes Maß, um strukturell starke und schwache Kommunen miteinander vergleichen zu können.“
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Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 23.10.2018